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Die 5 gesundesten Gemüse für Hunde

Sicher hast Du dich auch schon einmal gefragt, ob Gemüse für Hunde gesund ist. Und tatsächlich kann Gemüse eine leckere Abwechslung und spannende Alternative im Napf deines Vierbeiners sein. inpetso präsentiert dir 5 gesunde Gemüse für Hunde!

1. Karotte – der Klassiker

In der Top 5 der gesunden Gemüse für Hunde darf die Karotte nicht fehlen. Und das hat gute Gründe: Die Karotte schmeckt den meisten Vierbeinern ganz ausgezeichnet, ist leicht zuzubereiten und strotzt ganz nebenbei vor wertvollem Beta-Carotin.

Dieser sogenannte sekundäre Pflanzenstoff soll laut Volksglauben das Sehvermögen stärken. Unabhängig davon, ob diese Geschichte ins Reich der Fabeln gehört, stärkt die Karotte die Gesundheit deines Hundes, da Beta-Carotin bei der Bekämpfung freier Radikale eine wichtige Rolle spielt.

Tipp: Damit dein Vierbeiner von der gesunden Wirkung der Karotte profitiert, solltest Du das Gemüse pürieren und mit fetthaltigem Fleisch servieren. Dadurch kann dein Kleiner das Beta-Carotin nämlich leichter aufnehmen.

2. Zucchini – die leckere Alternative

Hast Du deinem Hund schon einmal eine Zucchini angeboten? Falls nicht, wird es aber höchste Zeit: Die meisten Hunde lieben nämlich den Geschmack des grünen Kürbisgewächses!

Ähnlich wie auch die Karotte hat sich die Zucchini ihre Platzierung unter den Top 5 der gesunden Gemüse für Hunde verdient, weil sie viel Beta-Carotin erhält und daher eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung freier Radikale spielt.

Wie auch bei der Karotte sollte die Zucchini mit einem fetthaltigen Futter serviert werden, damit dein Hund das Beta-Carotin leichter aufnehmen kann.

3. Wildpflanzen – gut für die Verdauung

Diese Situation hat wohl schon jeder Hundehalter erlebt: Der Hund frisst Gras. Was bei einigen Zweibeinern für Verwunderung und besorgten Mienen sorgt, ist in Wirklichkeit ein ganz natürliches und damit gesundes Verhalten.

Wildpflanzen haben nämlich eine ganze Reihe positiver Eigenschaften: Sie enthalten gesunde Stärke, wertvolle Spurenelemente und wirken verdauungsfördernd.

Hundeeltern können sich diese Eigenschaften zunutze machen und Wildpflanzen zerkleinert unter das Futter mischen. Zu den gesunden Wildpflanzen gehören zum Beispiel Klee, Ferkelkraut und Hainsalat.

Tipp: Manche Hunde lieben einen frisch zubereiteten Gras-Smoothie. Die Zubereitung ist kinderleicht – einfach gesammelte Gräser pürieren und mit ein wenig Wasser im Hundenapf vermengen!

4. Kartoffel – gut für den Magen

Magen-Darm-Erkrankungen sind nicht nur für Frauchen und Herrchen, sondern auch für deinen Vierbeiner eine unangenehme Sache. Hat dein Hund die Krankheit überstanden und Flüssigkeit verloren, braucht er vor allem eines: Leicht verdauliche Energie, die seinen angegriffenen Magen schont!

Und hier kommt die Kartoffel ins Spiel. Die gelbe Knolle ist reich an natürlicher Stärke, Mineralien und Ballaststoffen. Ein weiterer positiver Effekt: Hat dein Hund im Zuge seiner Magen-Darm-Erkrankung Flüssigkeit verloren, ist die Kartoffel die ideale Futterzugabe, denn sie besteht zu etwa 78 Prozent aus Wasser.

Bitte beachte, dass Du nur gekochte Kartoffeln reichen solltest, denn dein Hund kann rohe Kartoffeln nicht verdauen. Vorsicht ist auch bei grün keimenden Kartoffeln geboten, denn diese sind für Mensch und Tier giftig!

Achtung: Es gibt einige Lebensmittel, die für deinen Liebling sehr gefährlich werden können. Jede Hundehalterin und jeder Hundehalter sollte sich dessen bewusst sein! In unserem Artikel über giftige Lebensmittel für Hunde haben wir die größten Gefahren für das Wohl deines Vierbeiners zusammengestellt.

5. Kohlsorten – die natürliche Krebsvorsorge

Krebs ist eine der häufigsten Todesursachen für Hunde: Fast jeder vierte Vierbeiner entwickelt im Laufe seines Lebens einen Tumor und jeder zweite Hund über 10 Jahre stirbt an einer Krebserkrankung.

Um diesem schlimmen Schicksal vorzubeugen, schwören viele Hundefreunde auf Kohlsorten. Broccoli, Rotkohl, Chinakohl, Kohlrabi und Co. enthalten nämlich eine hohe Konzentration sogenannter Antioxidantien, welche die Zellen tierischer Organismen schützen und damit Krebserkrankungen vorbeugen.

Außerdem wird die Fütterung von Kohlsorten auch mit einem glänzerenden Fell in Verbindung gebracht, was allerdings nicht wissenschaftlich erwiesen ist. Dennoch handelt es sich bei Kohl um eines der besten Gemüse für Hunde.

Achtung: Achte darauf, Kohl nur in Maßen und gekocht zu füttern. Grund ist ein Stoff mit dem Namen Thiocyanat, der in zu großen Dosen negativ auf die Schilddrüsenfunktion deines Vierbeiners wirkt. Deshalb: Kohl immer nur in kleinen Dosen unter das reguläre Futter mischen!

Noch mehr gesunde Gemüse für Hunde

Neben den 5 gesundesten Gemüsen für Hunde gibt es natürlich eine Reihe weiterer Pflanzen, die deinem Vierbeiner gefallen werden.

Brokkoli enthält viel Karotin, Kalzium, Kalium, Natrium, Eisen und Vitamine. Er sollte allerdings nur gedämpft gefüttert werden, da er sonst Blähungen verursachen kann.

Rote Beete enthält viele Vitamine und Mineralstoffe und hat einen hohen Folsäuregehalt. Sie wirkt zudem appetitanregend und verdauungsfördernd. Bei der Fütterung von Spinat solltest Du sämtliche Stängel und Blattrippen entfernen. Diese enthalten nämlich Nitrat, dass von Hunden ins gesundheitsschädliche Nitrit umgewandelt wird.

Gemüse für Hunde richtig zubereiten

Für welches Gemüse Du dich auch entscheidest, eines solltest Du unbedingt beachten: Alle pflanzlichen Futterbestandteile sollten immer püriert werden. Hunden fehlt ein Enzym, das die Zellwand von Pflanzen zerstört. Deshalb kommt dein Liebling nur an die wertvollen Vitamine und Mineralstoffe, wenn die Zellwände vorher mechanisch zerstört werden.

Von diesen Gemüsen lässt Du lieber die Finger

Wie unsere Top 5 der gesunden Gemüse für Hunde dir gezeigt hat, ist ein wenig pflanzliche Abwechslung im Hundenapf eine gute Sache – von Lauchgemüsen solltest Du aber unbedingt die Finger lassen! Diese enthalten Sulfide, die für Hunde unter Umständen tödlich sein können.

Zu den Gemüsen, die Sulfide erhalten und damit auf keinen Fall an Hunde verfüttert werden sollten zählen Zwiebeln, Knoblauch, Schnittlauch und Lauch. Einige Hundehalter verweisen darauf, dass diese Gemüse nur in größeren Mengen schädlich sind – Du solltest aber dennoch lieber darauf verzichten.

Oft wird auch die Fütterung von Chicorée empfohlen. Dieses Gemüse ist zwar sehr nährstoffreich, schmeckt aber sehr bitter und wird daher von vielen Hunden verschmäht. Das gleiche gilt für Fenchel, dessen Öle den meisten Vierbeinern nicht besonders munden.

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