Warum machen uns Hunde glücklich? Die Antwort der Wissenschaft

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von Till

Hundeexperte bei inpetso.

Wer kennt das Gefühl nicht, wenn Bello freudig mit dem Schwanz wedelt, dich herzlich begrüßt und dich dann anschaut, als wärst du der tollste Mensch auf Erden? In diesen Momenten schmilzt jedes Hundeherz dahin. Doch so schön diese Gefühle auch sind – unsere treuen Vierbeiner machen uns nicht nur glücklich, wenn sie putzig gucken.

Tatsächlich belegen zahlreiche Studien, dass das Zusammenleben mit einem Hund unsere psychische und physische Gesundheit nachhaltig verbessert.

Aber woran liegt es, dass gerade die Gesellschaft von Hunden so positiv auf uns wirkt? Warum machen Hunde glücklich? Wir geben dir einen Überblick über die faszinierendsten wissenschaftlichen Erkenntnisse.

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Hunde sind echte Glückshormon-Booster

Es ist kein Zufall, dass sich in Gegenwart unserer Fellnasen oft pure Freude in uns ausbreitet – die niedlichen Vierbeiner stimulieren in unserem Gehirn nämlich die Ausschüttung von Oxytocin, dem sogenannten „Bindungshormon“.

Dieses Glückshormon wird freigesetzt, wenn wir kuscheln, uns berühren oder miteinander spielen. Oxytocin hat zahlreiche positive Effekte: Es baut Stress und Ängste ab, lindert Schmerzen, erzeugt Mitgefühl und Begierde, stärkt das Selbstvertrauen und fördert das Knüpfen sozialer Kontakte.

Mit anderen Worten: Oxytocin ist quasi der ständige Begleiter eines erfüllten, glücklichen Lebens. Und durch das Streicheln, Spielen und Kuscheln produzieren unsere Fellnasen das Love-Hormon zuhauf in unserem Körper!

Die Oxytocin-Ausschüttung konnte sogar genau nachgewiesen werden: In einer Studie analysierten Wissenschaftler den Oxytocin-Spiegel im Urin von Hundehaltern vor und nach der Interaktion mit dem eigenen Hund. Das Ergebnis: Der Spiegel stieg im Mittel um ganze 57,2 Prozent an!

Hunde halten uns auf Trab

Klar, ohne regelmäßige Gassirunden mit Bello kommt kein Hundebesitzer aus. Doch genau hierin liegt ein weiterer Schlüssel für unser Glücksgefühl: Durch die Bewegung an der frischen Luft und den regelmäßigen Auslauf wird auch in unserem Körper das Glückshormon Serotonin ausgeschüttet.

Laut einer Studie der University of Missouri fühlen sich Hundebesitzer durch das tägliche Spazierengehen entspannter und energiegeladener. Wer hätte gedacht, dass schon 20 Minuten Bewegung solch einen großen Einfluss haben können?

Wem es noch an weiterer Motivation mangelt, um nicht auf der Couch liegenzubleiben, für den wird der sabbernde Vierbeiner schnell zum ständigen Fitnesstrainer.

Zusätzlich haben Studien gezeigt, dass Hundebesitzer durch die Gassirunden auch deutlich mehr soziale Kontakte knüpfen. Wer kennt es nicht: Im Park trifft man immer wieder auf die gleichen anderen Hundehalter und kommt schnell ins Plaudern.

Auf diese Weise tragen unsere Fellnasen dazu bei, Einsamkeit und Depressivität vorzubeugen – was uns natürlich noch glücklicher macht!

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Hunde sind Coaches für unsere Kinder

Auch wenn der Nachwuchs erst lernen muss, wie man richtig mit dem neuen Familienzuwachs umgeht: Hunde sind extrem wertvoll für die Entwicklung von Kindern.

Kinder mit Haustier können Studien zufolge höhere Werte bei Mitgefühl, Selbstbewusstsein und Selbstdisziplin erreichen als Kinder ohne Tiere zuhause.

So konnten Untersuchungen belegen, dass Kinder mit Haustier ein höheres Selbstwertgefühl entwickeln, emotional ausgeglichener sind und sogar einen größeren Wortschatz haben.

Durch den Hund lernen Kinder Verantwortung zu übernehmen und Vertrauen aufzubauen. All das fördert empathische und soziale Fähigkeiten. Wer hätte gedacht, dass Vierbeiner so gute Coachs sind?

Hunde tun unserem Herz gut

„Last but not least“ leisten Hunde auch einen wichtigen Beitrag für unsere körperliche Gesundheit. Laut einer 10 Jahre andauernden Studie der University of Uppsala in Schweden hatten Herzpatienten mit Hund eine deutlich höhere Überlebenschance als Patienten ohne Vierbeiner.

Auch weitere Studien belegen den positiven Einfluss: Das Streicheln senkt den Blutdruck, reduziert Stresshormone und minimiert damit sogar unser Risiko für Herzerkrankungen. Offensichtlich ist der Effekt der kuscheligen Liebe unserer Hunde also sogar messbar!

Wissenschaftler fanden außerdem heraus, dass Hundebesitzer im Mittel deutlich aktiver sind als Menschen ohne Hund. Allein die täglichen Gassirunden sorgen im Jahr für zusätzliche 110 Stunden Bewegung!

Damit tragen unsere Fellnasen erheblich dazu bei, unser Gewicht zu kontrollieren, chronischen Krankheiten vorzubeugen und generell körperlich fit zu bleiben. Deine Gesundheit von der Hundehaltung in vielen Punkten:

  • Stärkung des Immunsystems
  • Regulierung des Blutzuckerspiegels
  • Senkung von Cholesterin und Triglyceriden
  • Verbesserung der Herz-Kreislauf-Gesundheit
  • Reduzierung von Allergien
  • Linderung von Depressionen

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Auf vier Pfoten zum Glück

Es ist eindeutig: Die Wissenschaft liefert handfeste Belege dafür, dass das Zusammenleben mit einem Hund weit über die klassische Freude am Spielen und Spazierengehen hinausgeht: Die pelzigen Vierbeiner haben einen nachweislich sehr positiven Einfluss auf unser psychisches und physisches Wohlbefinden.

Durch die Ausschüttung von Bindungshormonen, das Stärken emotionaler Fähigkeiten und nicht zuletzt die körperlichen Effekte sind Hunde wahre Glücksgaranten auf vier Pfoten. Ihr habt also den besten Freund des Menschen nicht ohne Grund so ins Herz geschlossen!

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